• 2013 Europa

    Home sweet home

    Die letzten Tage in Australien genossen wir sehr. In Darwin begegneten wir wieder der wohlbekannten Ruhelosigkeit aus Westeuropa. Um diese zu vermeiden, verbrachten wir unsere Zeit eben auf dem ruhigen Campingplatz und im Krokodil-Park. Letzterer war sehr interessant und beherbergt über 300 Krokodile jeden Alters. Gebannt schauten wir zu, wie die fünf Meter langen Tiere das Fressen innert Sekunden aus dem Wasser heraus schnappten und runterwürgten. Diese Schnelligkeit ist nicht zu unterschätzen. Kein Wunder muss zwischendurch immer mal wieder ein ahnungsloser Schwimmer daran glauben…

  • 2013 Australien

    Australien 3

    Das grosse Krabbeln Ständig wird man in Australien damit konfrontiert, dass ungeteerte Strassen gefährlich sind. Es gibt sogar Filme, welche darauf hinweisen und erklären, welche Präventiv-Massnahmen zu ergreifen sind, um Gefahren zu vermeiden. Da wäre z.B.: angemessenes Tempo, links fahren, bei Gegenverkehr abbremsen und an ungesicherten Bahnübergängen anhalten. Irgendwo haben wir das doch schon mal gehört… Ach ja, war das nicht vor der Fahrprüfung!?!?!? Wie auch immer… Solche Filme sind hier teilweise Pflicht, wenn man bestimmte Strecken abfahren möchte. So mussten auch wir daran glauben. Die Fahrt war allerdings gar nicht so schlimm, wie im Film beschrieben. Ist wohl eine Abschreckungs-Massnahme für ahnungslose Touristen.

  • 2013 Neuseeland

    Neuseeland Nord

    Kia Ora Bei schönstem Sonnenschein kamen wir in Neuseeland an. Die Gepäckkontrolle verlief ohne weitere Probleme und so kamen wir schon bald mit dem „Super Shuttle“ in Auckland an. Nach den etwas kälteren Monaten in den USA tat uns die Wärme hier gut. Allerdings sind die UV-Strahlen in Neuseeland bekanntlich sehr hoch. Natürlich mussten wir uns auch gleich am ersten Tag, beim Zusammenbauen der Räder, einen Sonnenbrand holen 😉 Ein paar Tage später wurden wir dessen belehrt, dass man auch an einem Regentag einen Sonnenbrand bekommen kann…

  • 2012 Amerika

    Amerika 3

    Auf den Spuren der Natur Zurück in Long Beach durften wir unsere Bikes bei Eric unterstellen. Leider verliess uns Andrew daraufhin und flog zurück nach England. Wir werden seine Anwesenheit vermissen, so ist er doch ein fester Bestandteil in unserem Radler-Alltag geworden. Da unsere Velos nun gründlich gereinigt sind (so will es der neuseeländische Zoll), können wir unmöglich wieder damit rumbrettern. So versuchten wir uns ein Auto zu mieten. Ist allerdings keine einfache Sache, wenn man noch nicht 25 Jahre alt ist, da die Underagefee den Preis verdoppelte 🙁 So brauchte es viele Nerven und einige Fahrdienste von Eric, bis wir es endlich schafften, unser Auto am gewünschten Ort entgegen…

  • 2012 Amerika

    Amerika 2

    Surfin` USA Von der eisigen Kälte gejagt, erreichten wir schliesslich den Norden von Kalifornien. Kilometerlang radelten wir zwischen Felder, Weiden und Flüssen. Man fühlte sich richtig heimisch. Danach ging es in die berühmten Redwood-Wälder, wo man sich so klein vorkam. Diese uralten Bäume können eine imposante Grösse erreichen. Leider kann man vom Velo aus nicht ständig zu den Baumgipfeln starren, so mussten wir uns eben mit den Stämmen begnügen. Aber auch die gaben ein wunderbares Bild ab.

  • 2012 Kanada

    South Cariboo

    Ranchland & Rivers Dunkle Wolken begrüssten uns an dem Tag, als wir Revelstoke verlassen wollten. Ausserdem blies der böige Wind so stark, dass wir uns kaum auf unseren Velos halten konnten 🙁 So freuten wir uns sehr, dass wir mit Sylvia, unserer Gastgeberin, im Pick-up nach Sicamous fahren durften. Von dort radelten wir dann weiter nach Salmon Arm, wo uns Hermann erwartete. Er konnte uns viele gute Tipps und Ratschläge geben, da er selbst ein begeisterter Trike-Fahrer ist und schon so manches erlebt hat. Ausserdem macht er die beste Pizza der Welt – wie auch das beste, selbstgebraute Ginger Ale überhaupt 😀 Nach Salmon Arm folgten wir einer Backroad, die…

  • 2012 Kanada

    Revelstoke

    Nimm zwei Auch wenn sich in Lake Louise täglich um die 35‘000 Touristen rumlümmeln, so legten wir dennoch eine kurze Ruhepause ein. Schliesslich wollten wir uns die sagenumwobenen Seen in der Gegend ansehen. Und so folgten wir der viel befahrenen Strasse zum Moraine Lake – auch wenn sie 15 Kilometer lang war… Am Ende befanden wir uns in einem riesigen Verkehrschaos. Die Wohnmobile standen am Parkplatzeingang Schlange und blockierten diejenigen, die wieder zurück wollten. Mit dem Rad konnten wir uns jedoch elegant zwischen den Autos durchschlängeln und profitierten zudem von einem exklusiven Parkplatz direkt am See 😛

  • 2012 Kanada

    Wells Gray Park (Teil 2)

    Kanutour Teil 1: http://underwaegs.ch/thompson-river-teil-1/ Bei leichtem Regen begannen wir unsere einwöchige Kanutour auf dem Clearwater Lake. Da wir unsere Velos und das gesamte Gepäck nicht einfach eine Woche lang auf dem Camping lassen konnten, boten uns die Jungs vom Kanuverleih an, uns bis zur Auswasserungsstelle zu fahren und unsere Velos für die Zwischenzeit unterzustellen. Und so paddelten wir den ganzen See hinauf, was zwei Tage lang dauerte. Da das Wasser aufgrund des Schmelzwassers aus den Bergen und der anhaltenden Regenfälle (wir hatten bis anhin nur 6 Tage ohne Regen!!!) ungewöhnlich hoch stand, waren viele der Campingplätze überschwemmt. Doch wir fanden immer ein trockenes Plätzchen, um unser Zelt aufzustellen.

  • 2012 Kanada

    Thompson River (Teil 1)

    Lazy Days Während unseren Ruhetagen in Savona haben wir zwei Basler Zimmermänner auf Wanderschaft angetroffen. Sie haben sich in Vancouver ebenfalls Velos angeschafft, um nach Golden gelangen zu können. Zusammen mit ihnen sind wir nach Kamploops gefahren. Obwohl sie fast genau so viel Gepäck hatten wie wir, waren sie doch viel schneller unterwegs. Ihre Gesellschaft war für uns dennoch sehr angenehm 🙂

  • 2012 Kanada

    Strong crosswind area

    In Extremis… Als wir Whistler letzte Woche verliessen, wussten wir noch nicht, was uns genau bevorstand. Unsere Gastfamilie hatte uns vor einer steilen Auffahrt kurz nach Pemberton gewarnt, die jedoch auf keiner Strassenkarte verzeichnet war. Auch gut – wir wussten es ja. Pemberton erreichten wir dann schon gegen Mittag. Weil wir noch Energie hatten, beschlossen wir, einfach weiterzufahren. Schliesslich könne dieses Stück wohl nicht so lange sein. Dachten wir. Nachdem es endlos lange gerade aus an verwilderten Häusern und grossen Autofriedhöfen vorbei ging, stand dann – wumm! – plötzlich dieser Berg da.