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Geh nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.

Kategorie: Roadbook (Seite 1 von 2)

Home sweet home

Die letzten Tage in Australien genossen wir sehr. In Darwin begegneten wir wieder der wohlbekannten Ruhelosigkeit aus Westeuropa. Um diese zu vermeiden, verbrachten wir unsere Zeit eben auf dem ruhigen Campingplatz und im Krokodil-Park. Letzterer war sehr interessant und beherbergt über 300 Krokodile jeden Alters. Gebannt schauten wir zu, wie die fünf Meter langen Tiere das Fressen innert Sekunden aus dem Wasser heraus schnappten und runterwürgten. Diese Schnelligkeit ist nicht zu unterschätzen. Kein Wunder muss zwischendurch immer mal wieder ein ahnungsloser Schwimmer daran glauben…

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Australien 3

Das grosse Krabbeln

Ständig wird man in Australien damit konfrontiert, dass ungeteerte Strassen gefährlich sind. Es gibt sogar Filme, welche darauf hinweisen und erklären, welche Präventiv-Massnahmen zu ergreifen sind, um Gefahren zu vermeiden. Da wäre z.B.: angemessenes Tempo, links fahren, bei Gegenverkehr abbremsen und an ungesicherten Bahnübergängen anhalten. Irgendwo haben wir das doch schon mal gehört… Ach ja, war das nicht vor der Fahrprüfung!?!?!? Wie auch immer… Solche Filme sind hier teilweise Pflicht, wenn man bestimmte Strecken abfahren möchte. So mussten auch wir daran glauben. Die Fahrt war allerdings gar nicht so schlimm, wie im Film beschrieben. Ist wohl eine Abschreckungs-Massnahme für ahnungslose Touristen.

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Australien 2

Im goldenen Outback

Nach einer langen und warmen Busfahrt erreichten wir Perth am frühen Nachmittag und schlenderten durch die Einkaufsstrasse. Am nächsten Morgen durften wir dann endlich unseren „kleinen“ Camper entgegen nehmen. Nach einem kurzen Halt im Supermarkt, ging es mit vollen Wassertanks und Kühlschrank in südliche Richtung aus Perth hinaus.

Die nächsten Tage verbrachten wir abseits der grossen Strassen in den Wäldern südlich von Perth und genossen den Vorteil von 70 Liter Wassertank und 120 Liter Diesel. Zum Glück ist der Benzinpreis hier nicht ganz so hoch wie zu Hause.

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Australien 1

Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt

Früh am Morgen sind wir in Sydney gelandet und konnten schnell durch den Zoll. Auch die Biokontrolle verlief problemlos und schnell. Nach einer knappen Stunde hatten wir schon wieder eingecheckt und warteten auf unseren Weiterflug nach Perth.

Die Landung in Perth war ziemlich turbulent weil es mal wieder kräftig windete. In Perth war es dann so warm, dass schon das Verladen der Bikeboxen auf dem Pickup unseres Freundes in einem Schweissausbruch endete… Unseren Nachmittag verbrachten wir somit in einem schönen, schattigen Garten in Perth mit Faulenzen und kühlem Wasser trinken.

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Neuseeland Süd

Von Touris, Sandflies und Schafen

Auf der Südinsel angekommen, blieben wir ein paar Tage in Picton, schliesslich gab es noch einen Geburtstag zu feiern 🙂 Von Picton ging es über Blenheim nach Westport. Dabei lernten wir den neuseeländischen Wind so richtig kennen. Am zweiten Tag hatten wir einen Durchschnitt von nur gerade mal 11 km/h. Und das nur wegen dem Wind! Das Wetter war sowieso nicht auf unserer Seite. In Westport mussten wir eine Zwansgpause einlegen. Der Regen war so stark, an Weiterfahren war gar nicht zu denken. Zum Glück war unser Zelt auf einem kleinen Hügel. Der Rest der Wiese lag unter 10cm Wasser.

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Neuseeland Nord

Kia Ora

Bei schönstem Sonnenschein kamen wir in Neuseeland an. Die Gepäckkontrolle verlief ohne weitere Probleme und so kamen wir schon bald mit dem „Super Shuttle“ in Auckland an. Nach den etwas kälteren Monaten in den USA tat uns die Wärme hier gut. Allerdings sind die UV-Strahlen in Neuseeland bekanntlich sehr hoch. Natürlich mussten wir uns auch gleich am ersten Tag, beim Zusammenbauen der Räder, einen Sonnenbrand holen 😉 Ein paar Tage später wurden wir dessen belehrt, dass man auch an einem Regentag einen Sonnenbrand bekommen kann…

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Amerika 3

Auf den Spuren der Natur

Zurück in Long Beach durften wir unsere Bikes bei Eric unterstellen. Leider verliess uns Andrew daraufhin und flog zurück nach England. Wir werden seine Anwesenheit vermissen, so ist er doch ein fester Bestandteil in unserem Radler-Alltag geworden.

Da unsere Velos nun gründlich gereinigt sind (so will es der neuseeländische Zoll), können wir unmöglich wieder damit rumbrettern. So versuchten wir uns ein Auto zu mieten. Ist allerdings keine einfache Sache, wenn man noch nicht 25 Jahre alt ist, da die Underagefee den Preis verdoppelte 🙁 So brauchte es viele Nerven und einige Fahrdienste von Eric, bis wir es endlich schafften, unser Auto am gewünschten Ort entgegen zu nehmen.

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Amerika 2

Surfin` USA

Von der eisigen Kälte gejagt, erreichten wir schliesslich den Norden von Kalifornien. Kilometerlang radelten wir zwischen Felder, Weiden und Flüssen. Man fühlte sich richtig heimisch. Danach ging es in die berühmten Redwood-Wälder, wo man sich so klein vorkam. Diese uralten Bäume können eine imposante Grösse erreichen. Leider kann man vom Velo aus nicht ständig zu den Baumgipfeln starren, so mussten wir uns eben mit den Stämmen begnügen. Aber auch die gaben ein wunderbares Bild ab.

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Amerika 1

Amerika – Stop using your brain…

Nach ein paar schönen, warmen Tagen ohne unsere Velos in Victoria und genau 3‘690 Kilometern, haben wir mit der Fähre die Grenze zu Amerika überquert. Dies ging ganz einfach. Den Pass wollten sie sogar nur von einem von uns sehen. In Port Angeles angekommen, gingen wir zuerst zum Post-Office – schliesslich wollten wir unsere zweite defekte NeoAir-Matte loswerden. Kaum zu glauben, dass das Paket schon nach 10 Tagen zuhause ankommen soll – zum selben Preis wie in Kanada.

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Vancouver Island

Unterwegs auf schmalen Strassen

Port Hardy begrüsste uns, mit einem Wolken verhangenen Himmel und milden Temperaturen. Durch die dichte Wolkendecke, blickten jedoch schon bald einige Sonnenstrahlen und wärmten uns auf. Als Erstes besuchten wir, wie so oft in Kanada, das „Visitor-Info“ und fanden endlich auch einen Bike-Shop der geöffnet hatte. Nach einem Spaziergang durch die Stadt besänftigten wir unsere knurrenden Mägen. Wir genossen noch zwei kühle aber schöne Tage in Port Hardy bevor es dann weiter Richtung Campbell River losging.

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